Peter-Ferner-Web

 

Der Seelsorgeraum „Westliches Mittelgebirge“ reicht von Grinzens bis Götzens, hinauf zu den Bergen und hinab bis ins Tal. Bedeutsam ist nicht der Umfang dieses Raumes, sondern dass in diesem Raum jeder einzelne Mensch zählt. Mir ist es ein Anliegen,dass niemand im Leid allein bleibt, dass alle, die Gott suchen, geistliche Quellen finden, dass wir Freude und Not miteinander teilen.

Ich bitte deshalb innig, Zeugnis zu geben von der Güte Gottes, d.h. so zu leben, daß die Treue und Zuwendung Gottes für unsere Mitmenschen spürbar werden. Zugleich bitte ich um Nachsicht und Geduld, denn niemand ist perfekt und oft passiert etwas, was allen zuwider ist.

Also: Es geht um jeden einzelnen Menschen, dann auch um die Gemeinschaften, in denen es Verbundenheit gibt, schließlich um jede Pfarreien, in deren Mitte die Eucharistie gefeiert wird, die Gruppen, Vereine und um die viele Familien, und um den Seelsorgeraum, der alles umschließt, dem ich vorstehen darf, in dem zahlreiche Personen verantwortungsvoll mitentscheiden, mitleiten, mittragen, mitorganisieren, mitbeten, mitleben.

Alle Kreise und Gemeinschaften müssen sich offenhalten für das Ganze, auch für die Diözese und die Weltkirche und immer auch für Gott. Ziehen wir die Kreise nicht zu eng! Katholisch sein heißt: Mauern Türen geben, Grenzen übersteigen, Abgeschlossenes neu öffnen. Bauen wir zwischen den Familien, Dörfern, Pfarreien, von Mensch zu Mensch Brücken! Im Miteinander, im Anteilnehmen und Anteilgeben liegt ein großer Reichtum!

Ich wünsche allen Segen                                                                                 Peter Ferner